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Das Muttertags-Interview: Die Gründerinnen erzählen über ihre Mutter-Tochter-Beziehung

  • 5. Mai 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Mai 2023

Die Bindung zwischen einer Mutter und Tochter ist einer der stärksten menschlicher Beziehungen. Die Gründerinnen Sarira und Anna erzählen zum ersten Mal über ihre eigene Beziehung und die zu ihren Müttern.

05. Mai 2023



Am 14. Mai ist Muttertag, und dafür haben wir uns was ganz Besonderes überlegt. Zur Feier des Tages, erzählen wir zum ersten Mal ein wenig mehr über unsere Mutter-Tochter-Beziehung, wie unsere Kindheit mit unseren Müttern war, was wir aneinander schätzen und welche Hürden wir im Laufe unserer jungen Unternehmensgeschichte bereits bewältigen mussten.


Wie hast du deine Kindheit mit deiner Mutter wahrgenommen?


Sarira: Ich war ein Mama-Kind durch und durch, und durfte stets ein Kind sein. Ich war ein Freigeist, ein wahres Lausmädchen, und war untertags oft mit anderen Kindern spielen. Meine Mutter war stets für mich da, sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Auch sie hatte mit ihrer Mutter ein sehr inniges Verhältnis. Ich denke, dass sich das bis in die dritte Generation gezogen hat.


Anna: Wenn ich mich zurückerinnere, war ich stets an der Seite meiner Mutter. Insbesondere als Einzelkind ein wahrer Genuss, wenn man jahrelang die alleinige Aufmerksamkeit der Eltern bekommt, haha. Neben meinen Eltern, waren meine Mutter, meine Oma und ich ein Trio im Alltag, von Kindesbeinen an.


Hier ist Sarira zum ersten Mal (mit Anna) schwanger

Wie hat sich deine Beziehung zu deiner Mutter im Laufe der Jahre entwickelt?


Sarira: Sie war bereits in meiner Kindheit meine beste Freundin. Ich habe ihr alles anvertrauen können und sie stets um Rat gebeten. Es war mehr als eine gängige Mutter-Tochter-Beziehung. Sie war stets für mich und meine Familie da, egal wann und wo. Sie war die Person, auf die ich mich immer verlassen konnte. Sie war da.


Anna: Unsere Bindung wurde nur stärker. Meine Mutter war und ist die erste Person, an die ich mich in glücklichen sowie in schlechten Momenten wende. Während ich in der Pubertät sicher meine Phasen hatten, waren diese von kurzer Dauer und hinterließen keine nachbleibenden Schäden in unserer Beziehung. Insbesondere in meinen 20er-Jahren habe ich verstanden, was meine Mutter alles für meine Geschwister und für mich geleistet hat.


Was schätzt ihr am meisten und was am wenigsten an euch?

Sarira: Meine Tochter ist immer für mich da. Sie ist ein sehr loyaler, zuverlässiger und genügsamer Mensch. Ich schätze ihre Geduld, ihre unendliche Kreativität, und vor allem ihre Intelligenz. Ihre Präsenz und ihre kreativen Talente sind ein wahres Gut für unsere gemeinsame Arbeit. Leider ist sie unausstehlich, wenn sie hungrig oder müde ist.


Anna: Meine Mutter ist ein sehr starker Mensch und hat eine hohe emotionale Intelligenz. Ihre Menschenkenntnis und Empathie machen sie zu einer einzigartigen Person. Ihre Spontanität, Flexibilität und ihr Selbstvertrauen haben mich in meiner Persönlichkeitsbildung stark geprägt. Sie lebt stets im Moment und packt das Problem an, sobald es da ist; ein wahrer Segen! Was ich nicht an ihr mag? Ihre Ungeduld und ihren Perfektionismus.


Sarira's Mama an ihrem Hochzeitstag in den 1950er-Jahren
Was hat dir deine Mutter beigebracht, das du an deine Tochter weitergeben möchtest?

Sarira: Dass man sich erst sorgen soll, wenn das Problem tatsächlich da ist.


Anna: Obwohl ich selbst noch nicht Mutter bin, möchte ich meinen Kindern die Liebe und das Urvertrauen, die mir meine Eltern mitgegeben haben, weitergeben. Ich möchte ihnen denselben Raum zur kreativen und persönlichen Entfaltung schenken.


Wie hat sich die gemeinsame Arbeit auf eure Mutter-Tochter-Beziehung ausgewirkt?


Sarira: Wir ergänzen uns durch und durch. Ich habe gelernt, dass meine Tochter mich in vielen Belangen ergänzt.


Anna: Anfänglich war es wie im Alltag, sehr entspannt. Nach und nach kristallisierte sich eine eigene Beziehung heraus, eine unternehmerische. Da wir nicht wussten, wie wir diese neue Beziehung navigieren müssen, entstanden selbstverständlich auch Spannungen in unserer Mutter-Tochter-Beziehung. Nach wenigen, aber intensiven Diskussionen, entwickelten wir eine interne Unternehmenssprache, die uns nun erlaubt, besser miteinander zu kommunizieren und effizienter zu arbeiten.


Kleine Anna und Neu-Mama im Familienurlaub auf Fuerteventura in den 1990er-Jahren

Wie geht ihr mit Meinungsverschiedenheiten bei Designentscheidungen um?


Sarira: In manchen Bereichen hat eine von uns das bessere Auge. Da gilt dann das Vertrauen in die andere Person zu setzen.


Anna: Überzeugungskraft bei Entscheidungen, die einem sehr wichtig sind. Ansonsten Kompromisse, Kompromisse und Kompromisse.


Welche einzigartigen Fähigkeiten und Stärken bringt ihr beide in das Unternehmen ein?

Sarira: Das Erstellen von Kunstblumen-Arrangements, ein fundiertes Handwerk-Wissen sowie die Skizzierung einer groben Raumplanung, die sofort nach dem ersten Gespräch für ein Einrichtungsprojekt im Kopf stattfindet. Und das Motto: "Es gibt nichts, was nicht geht."


Anna: Die Planung, Organisation, sämtliche kreative Tätigkeiten sowie das abschließende Dekorieren und Fine-tuning in Einrichtungsprojekten.





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